- Anmelden oder kostenlos Registrieren um Kommentare zu schreiben
Servus Gemeinde
Gestern am 29.08.2009 fand das alljährige Mofarennen in Oelde statt.
Der Veranstalter stellte auf seinem Gehöft, eine höchst anspruchsvolle Strecke zur Verfügung. Der Untergrund und die verschiedenen Steigungen rund um die Stecke versprach schon bei der Ankunft ein spannendes Rennen.
Verschiedene Team mit technisch optimierten Mofas stellten, sich der Herausforderung, ein zweistündiges Rundenrennen auf sich zu nehmen.
Unter widrigsten Umständen ging das Favoritenteam „Moff Hoss“ in den Wettbewerb.
Nach einem Jahr Forschung und technische Entwicklung konnte der Chefmechaniker „Benne“ die 2009er Moff Hoss präsentieren. Mit einem verstärkten Rahmen und aerodynamische Lackierung stand dem Sieg über die mehr als 200 Runden fast nicht mehr im Weg. Die technische Zuverlässigkeit über das gesamte Rennen beeindruckte nicht nur die angereiste n Zuschauer, sondern auch die Fachpresse.
Die technische Überlegenheit wurde durch die kompetenten Werksfahrer vom Rennstall Moff Hoss, Nico und Kai abgerundet.
Nach einem impulsanten Start lagen die Topteams noch dicht bei einander.
Erfahrungsgemäß konnten einige Teams die Strapazen von Mensch und Material nicht lang durchhalten und mussten bereit innerhalb der ersten halben Stunde aufgeben.
Zwei Teams dominierten das Feld und ließen Spekulationen zu, ob die eingesetzten Mofas regelkonform sind.
Über den gesamten Zeitraum konnte man die Belastung der Fahrer förmlich spüren, denn die ungeheueren Vibrationen und die Strecke, hinterließen Spuren bei den Fahrern.
Im Verlauf des Rennens wurden die Fahrerwechsel häufiger.
Etwas 20 Minuten vor dem Ziel stockte dem gesamten Publikum der Atem, da der Werksfahrer „Nico“ scheinbar eine schwerwiegende Verletzung erlitte. Nach motivierenden Rufen und mit Hilfe von zwei Einheiten Gestensaft, konnte Nico allerdings an dem Mofarennen weiter teilnehmen.
Nach mehrmaligen technischen Ausfällen der beiden dominierenden Teams schien der Sieg der zuverlässigen und Überlegenderen Moff Hoss sicher.
Nach weit über 200 Runden wurde das Zielsignal ertönt und die Rennställe, Fahrer und Zuschauer waren euphorisch.
Die Siegerehrung ließ aber den Unmut Aller aufkeimen, da das Favoritenteam „MoffHoss“ lediglich den 4. Platz erreichte.
In späteren Analysen unter dem Fachpublikum wurde die Neutralität der Rennleitung in Frage gestellt und deshalb, sind sich die gelehrten einig, dass die Bewertung der Rennleitung parteilich war.
Nichts desto Trotz, ist nach dem Rennen auch immer vor dem Rennen. Und das Meisterteam Moff Hoss bereitet sich jetzt schon auf das nächste Jahr vor.
Die spannendsten Szenen, wurden von diversen Pay TV Sendern zur Verfügung gestellt und können bei Jasper in den Videos nachgeschlagen werden.
Einige Video Ausschnitte sind auch bei Jasper im Prof. zu sehen! Schade das ich es zeitlich nicht geschafft habe dabei zu sein...
FzG Hermi